top of page

Systemhäuser brauchen Frameworks

Wer ist seit der Jahrtausendwende der größte (oder zumindest einer der größten) Server-Hersteller der Welt, dessen Server aber niemand kennt? Nein, die Spur führt diesmal nicht nach China, sondern ins Silicon Valley, wo Google den erheblichen Rechnerbedarf für seine Suchmaschine und Werbeplattform mit eigenen Servern bedient. Nach Gartner-Schätzungen hatte Google 2016 rund 2,5 Millionen Server im Einsatz – heute könnten es bereits doppelt so viele sein. Google ist so gesehen selbst eines der größten Systemhäuser der Welt.


Ähnlich wie Google geht es auch anderen Cloud-Providern, die ihre Server nicht mehr traditionell bei Herstellern wie Dell oder IBM bestellen, sondern mit Eigenproduktionen ihre Rechenzentren befüllen. Egal ob Salesforce, Microsoft, Facebook oder Amazon – sie alle sorgen dafür, dass der Server-Markt, wie wir ihn kannten, in der Cloud „verdampft“.


Für Systemhäuser, die sich bislang auf die Installation von Servern, Storage und Netzwerken beim Kunden konzentrierten, könnte die Cloud also ein erhebliches Risiko darstellen. Wer braucht schon Systemhäuser, wenn die Server unsichtbar im Cloud-Rechenzentrum Rack für Rack erweitert werden und damit außerhalb der Reichweite der Systemdienstleister stehen? Auch im Desktop-Sektor werden Systemhäuser durch die Cloud abgelöst, weil Updates im regelmäßigen Rhythmus über die Cloud heruntergeladen werden. Der klassische „Systemhäusler“, der mit einer „Platin-CD“ von PC zu PC wandert, um das jüngste Release aufzuspielen, ist so passé wie der Heizer auf einer E-Lok. Das ist einer der Gründe, warum sich kleinere Systemhäuser immer häufiger zu größeren Einheiten zusammenschließen. So haben sie eine Chance, die kritische Größe zu erreichen, um zum Beispiel ihren Kunden kostengünstig Managed Services anzubieten, die über die Cloud und im Auftrag der großen Cloud-Anbieter die Infrastruktur der Anwender in Schuss halten. Aber lukrativer ist es für Systemhäuser, sich der komplexen und heterogenen Infrastruktur ihrer Kunden anzunehmen und sie auf die digitale Transformation auszurichten.


Dazu gehört ein „Moderner Fünfkampf“ aus Integrationsdienstleistungen, die Systemhäuser bislang gerne vernachlässigt haben:

  • Anwendungsintegration: die Software-Welt ist längst nicht mehr so monolithisch, wie sich das die großen Anwendungshäuser wünschen. Doch die Integration unterschiedlichster Anwendungsarchitekturen ist nicht das Kerngeschäft der Standard-Anbieter. Hier haben Systemhäuser auch unter der Cloud einen Riesenmarkt.

  • Datenintegration: Noch aufwendiger wird der Integrationsaufwand, wenn es darum geht, die zahllosen Datenquellen aus der Cloud, dem Internet der Dinge und mobilen Anwendungen zusammenzufassen und zu einer einheitlichen Datenbasis zusammenzufassen. Data Governance ist heute für zwei Drittel aller IT-Leiter eines der spannendsten Herausforderungen.

  • Prozessintegration: Und dann geht es auch darum, die Geschäftsprozesse der Kunden im digitalen Wandel zu begleiten. Kunden- und Lieferantenbeziehungen werden immer komplexer und enger miteinander verzahnt. Es wird immer wichtiger, die Geschäftsprozesse der Kunden innerhalb der gesamten Supply Chain zu automatisieren und gleichzeitig auf zukünftige Geschäftsmodelle auszurichten.

Doch den meisten Systemhäusern fehlt dafür ein einheitliches Framework, mit dem sie diese Integrationsaufgaben leisten können. Sie erfinden vielmehr das Integrationsrad immer wieder neu – hier in einer Microsoft-Umgebung, dort für einen SAP-Anwender und danach in einer Oracle-Umgebung. Und für die zahllosen Lösungen der vielen mittelständischen Anbieter von ERP-Systemen müssen noch einmal neue Schnittstellen und Integrationsszenarien entwickelt werden.

Das ist erst einmal teuer und macht die Vorteile einer Neuausrichtung oftmals schon am Anfang zunichte. Dabei wäre alles so einfach – zum Beispiel mit dem Metadaten-Framework von actesy. Wir haben die Erfahrung aus drei Jahrzehnten Migrations- und Integrationsprojekten zusammengefasst und ein aus mehr als 250 Adaptoren bestehendes Framework geschaffen, mit dem so ziemlich jede Integrationsaufgabe gelöst werden kann – egal, ob Anwendungs-, Daten-, Prozess-Integration oder einfach die Verknüpfung digitaler Welten.

Systemhäuser brauchen so ein Framework, wenn sie die Integrationsaufgaben der Gegenwart kostengünstig und margenstark lösen wollen. Mit dem actesy Metadaten-Framework lassen sich die beschriebenen Aufgaben ohne Probleme lösen – von jedem IT-Experten nach wenigen Schulungsstunden.

Nur – wozu braucht man dann noch das Systemhaus?

Wir sehen uns in Ihrem nächsten Digitalprojekt!

Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte auf info@actesy.com

Comentários


bottom of page