top of page

Plattform für die Ökonomie

Microsoft‘s Chief Executive Officer Satya Nadella brachte es auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos auf den Punkt: Es gibt Plattform-Anbieter, die nutzen die Plattformen, um die eigenen Produkte zu verbessern, und solche, die mit ihren Plattform-Produkten die Performance ihrer Kunden verbessern wollen. Er nannte keine Namen; aber wer es verstehen wollte, wusste, dass Daten-Kraken wie Google oder Facebook zu der ersten Kategorie gehören, Microsoft sich selbst zur zweiten Kategorie zählt.

Beide Formen sind Beispiele für die Plattform-Ökonomie – das derzeit wohl angesagteste Geschäftsmodell in Wirtschaftskreisen. Dabei geht es nicht mehr allein darum, die eigenen Ressourcen in die Cloud zu verlagern und dadurch Effizienz- und Kostenvorteile zu erlangen. Vielmehr ist es das Ziel, die Cloud selbst zu einem eigenen Produkt zu machen – auch wenn man sie nicht selbst betreibt. Wenn Automobilhersteller die Services für ihre Autos und Fahrzeugflotten über eine Plattform bereitstellen und dadurch ihr eigenes Produktangebot um Mobilitätsdienste erweitern, dann haben alle Beteiligten im Ökosystem etwas davon. Wenn Maschinenbauer über die Cloud-Plattform zusätzliche Eigenschaften wie zum Beispiel vorbeugende Wartung (predictive maintenance) anbieten, dann verbessert das die Auslastung der Maschine, reduziert Wartungskosten und erhöht die Effektivität.

In Davos war man sich einig, dass diese Formen der Plattform-Ökonomie die vielversprechendste Folge des digitalen Wandels sein dürfte. Umso wichtiger ist es für praktisch alle Anbieter, ihre Produkte über die Cloud zu vernetzen und mit neuen Softwarefunktionen auszustatten. Plattform-Ökonomie verlangt aber auch, dass die zentralen Unternehmenslösungen nicht nur die Planung, die Produktion, den Verkauf und die Kundenbeziehungen steuern, sie werden künftig auch die Produkte selbst durch ihren Lebenszyklus begleiten. Dazu brauchen wir völlig neue Integrationsszenarien. So muss ein ERP-System den aktuellen Status eines Produkts auch dann kennen, wenn es beim Kunden ist – zum Beispiel, weil ein neues Software-Update fällig ist oder weil der Kunde das Produkt schon länger nicht mehr genutzt hat.


Diese Integrationsszenarien scheitern allerdings oft an der mangelnden Integrationsfähigkeit der Unternehmenslösungen. Deshalb haben wir mit dem actesy Metadaten-Framework ein Werkzeug geschaffen, das bestehende Lösungen mit Cloud-Plattformen verbindet. So können zum Beispiel ohne großen Aufwand Artikel- und Kundenstämme um zusätzliche Felder erweitert werden, so dass diese neuen Informationen aus dem Lebenszyklus des Produkts eingepflegt werden können. Des Weiteren haben Sie die Möglichkeit, interne Workflows so umzugestalten, dass die Produkte beim Kunden mit eingebunden werden – zum Beispiel, um regelmäßig automatisch und workflowgesteuert neue Updates aufzuspielen. Schließlich ist es auch möglich, zusätzliche Benutzeroberflächen auf die bestehenden Unternehmenslösungen aufzusetzen, so dass die neuen Informationen auch gesehen und gepflegt werden können.

Und natürlich helfen wir Ihnen auch dabei, wenn Sie ganz einfach nur die Nutzungsdaten ihrer Kunden sammeln wollen. Selbstverständlich orientieren wir uns dabei streng an den Vorgaben der europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO).

Plattform-Ökonomie verlangt völlig neue Integrationsszenarien. Mit dem actesy Metadaten-Framework schaffen Sie die technischen Voraussetzungen dazu. Und wenn wir Sie bei der Konzeption eines neuen Geschäftsmodells für cloud-basierte Services beraten sollen – ein Anruf genügt.

Und was können wir für Sie tun?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter info@actesy.com

Wir sehen uns in Ihrem nächsten Digitalprojekt!

Comments


bottom of page