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Mittelmässig

Die Manager im deutschsprachigen Raum hadern mit ihrem Digitalisierungserfolg. Gemäss der von Capgemini regelmäßig unter rund 100 IT-Verantwortlichen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhobenen IT-Trend-Studie schätzen die Projektleiter ihre bisherigen Digitalisierungsfortschritte als „mittelmässig“ ein. Das gilt sowohl für Großunternehmen als auch für den Mittelstand. Dennoch – oder deshalb erst recht – werden in diesem Jahr die Budgets noch einmal deutlich erhöht. Jeder fünfte Euro oder Franken aus den IT-Budgets ist für den digitalen Wandel reserviert. Bei globalen Konzernen sind es sogar 30 Prozent der Ausgaben, die vor allem aus der IT-Abteilung fließen. Die Fachabteilungen leisten hingegen nur einen kleinen finanziellen Beitrag.

Das mag damit zusammenhängen, dass Großprojekte traditionell großen Dienstleistern und Software-Anbietern anvertraut werden, deren Rechnungen die Budgets der Fachabteilungen überfordern. In der Regel handelt es sich dabei um die Lieferanten, die schon seit Jahr und Tag in der IT-Abteilung ein- und ausgehen und mit ihren Beraterstäben die Kundenparkplätze belegen. Doch deren Zielsetzung ist naturgemäß eher auf Wahrung der bestehenden Installationsbasis ausgerichtet, als dafür bereitzustehen, die digitale Transformation auch als Befreiungsschlag von der bisherigen Systemabhängigkeit zu nutzen. Im Gegenteil: Am Ende ist die Abhängigkeit eher noch größer.

Dieser Lemminge-Effekt macht auch vor der digitalen Klippe nicht Halt. Das Gefühl, der langjährige Berater kenne das Unternehmen in- und auswendig, überwiegt bei der Lieferantenwahl gegenüber tatsächlichen Innovationen, mit denen die Digitalisierung auch zu neuen Pfaden führen könnte. Das zeigt sich in den Zielsetzungen, mit denen die Unternehmen im DACH-Raum ihre Digitalisierungsprojekte sehen:


Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung, Verbesserung der Kundenbeziehung. Das sind die Klassiker der traditionellen Unternehmensberatung. Und es ist kein Wunder, dass das Ergebnis dann oft als „mittelmässig“ wahrgenommen wird.


Die Suche nach neuen Geschäftsfeldern, die Veränderung des eigenen Produktangebots in Richtung Plattform-Ökonomie und Services aus der Cloud kommen bei den Deutschsprachigen erst unter „ferner liefen“. Anders ist dies in den USA, wo die Zielsetzungen „Marktausweitung“ und „Umsatzsteigerung“ an oberster Stelle stehen. Schon beim Design der Digitalprojekte, so möchte man schlussfolgern, haben die europäischen Manager den Wettbewerb mit ihren US-Kollegen bereits verloren.

Denn wahre Innovationen kommen nie von den Etablierten, sondern von den Newcomern, die bestehende Strukturen disruptiv hinterfragen und nachhaltig verändern. Das ist nur natürlich: Sie müssen nicht auf die geringe Innovationsbereitschaft ihrer Kundenbasis Rücksicht nehmen, sondern können vom Start an mit neuen Ideen neue Geschäftsfelder eröffnen und bestehende Branchenmechanismen aushebeln.

Wir bei actesy erleben dies Tag für Tag. Als Startup haben wir uns das Ziel gesetzt, bestehende Anwendungsstrukturen aufzubrechen und mit kleinen, kostengünstigen, aber zielführenden Projekten den Weg in die digitale Transformation zu bereiten. Mit dem actesy Metadaten-Framework und den mehr als 250 actesy-Adaptoren schaffen wir Verbindungen und volle Integration zwischen den alten monolithischen Architekturen und der modernen digitalen Welt in wenigen Tagen, wo andere Hunderte von Personentagen veranschlagen. Deshalb: Connecting Digital Worlds.

Aber gleichzeitig verfügen wir mit mehr als 30 Jahren Erfahrung bei der Implementierung von Unternehmenslösungen über den Background der etablierten Berater. Wir haben ganz einfach Unternehmenssoftware neu gedacht. Dort, wo Datenintegration, neue Benutzeroberflächen, die Verknüpfung bestehender Anwendungen mit neuen Plattformen in der Cloud, an der Edge oder einfach nur als Service zu modernen Digitalwelten zusammengeführt werden sollen, haben wir unsere Stärken. Das beweisen unsere erstklassigen Projekte im Bereich Automotive, Maschinenbau, Immobilien, Banken und im Handel: alles andere als mittelmässig!

Und was können wir für Sie tun?

Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter info@actesy.com

Wir sehen uns in Ihrem nächsten Digitalprojekt!

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