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Ein eShop ist ein iShop

«Wenn du nicht online bist, existierst du nicht!» Der Satz stammt nicht etwa von einem Smartphone-abhängigen Teenager, sondern von einem professionellen Verkaufsberater. Denn zwar ist der weltweite eCommerce-Umsatz mit Konsumenten bei knapp zwei Billionen Euro noch vergleichsweise gering – gemessen am Gesamtumsatz im B2C-Sektor. Aber ohne online geht fast nichts mehr. Was längst im Nonfood-Sektor gilt, hat inzwischen auch bei leicht verderblichen Waren wie Lebensmitteln Gültigkeit. Jeder fünfte Internet-Käufer im deutschsprachigen DACH-Region kauft inzwischen auch schon mal Essbares über den Online-Shop des Vertrauens ein. Und Lieferdienste, die mit einer eigenen Zulieferflotte auch die letzte Meile beherrschen, gehören zu den erfolgreichsten Startups.


Doch eShops sind nur so gut, wie das Back-Office, über das die Geschäftsprozesse abgewickelt werden. Es reicht einfach nicht mehr, ein paar Bilder ins Web zu stellen und mit einer Bestellmöglichkeit zu versehen. Der elektronische Shop ist längst ein integrierter Shop, der direkten Zugriff auf den «Single Point of Truth», das Warenwirtschaftssystem im Back-Office benötigt, um Verfügbarkeit zu prüfen, Bestell- und Lieferprozesse oder sogar Produktionsaufträge anzustoßen, Buchungen in den Finanzanwendungen vorzunehmen und nicht zuletzt die komplette Kundenkommunikation zu automatisieren.


«Wenn du nicht integriert bist, funktionierst du nicht», müsste man deshalb den Satz des Verkaufsberaters erweitern. Aber es ist alles andere als trivial, einen modernen eShop mit der guten alten ERP-Software zu verknüpfen. Es geht nicht nur darum, die Stamm- und Artikeldaten aus der Unternehmenssoftware herauszukitzeln; es muss auch möglich sein, aus dem eShop heraus Workflows anzustoßen. Für das ERP-System darf es keinen Unterschied machen, ob der Produktionsauftrag aus der Fertigungsplanung oder durch eine Bestellung im Internet ausgelöst wird. In der Praxis ist das aber leider oftmals ein sehr großer Unterschied.


Wir haben in mehreren Projekten die Anbindung eines eShops an eine bestehende ERP-Lösung mit Hilfe unseres actesy-Frameworks erreicht. So hat die GUS Schweiz AG mit unserer Unterstützung beim Kaffeespezialisten Blaser Café und der Kosmetikfirma Mila d´Opitz den eShop komplett mit der dort eingesetzten GUS-OS Suite integriert. Dazu haben wir für den eShop wie für das ERP-System eine gemeinsame Datenbasis geschaffen und das anwendungsintegrierte Workflow-Managementsystem eingebunden. Damit führen Bestellvorgänge im Shop sofort zu Aktionen im ERP-System wie wenn sie inhouse über die Tastatur eingegeben worden wären.

Der Clou: Um unnötige Doppelerfassungen zu vermeiden, zieht der eShop alle Artikelinformationen direkt aus der Datenbasis des ERP-System. Ist ein Artikel nicht mehr verfügbar, kann er automatisch aus dem Shop genommen werden. Ist er verfügbar, wird das im Shop signalisiert. Auch die Preisinformationen zu den Artikeln und die Rechnungsbeträge aus den Warenkörben werden direkt mit der Finanzsoftware abgeglichen. Damit besteht jederzeit ein aktueller Überblick über die Umsätze je nach Vertriebskanal. Selbst unbeliebte Logistikprozesse und das Retourenmanagement können so vollintegriert und somit flexibel abgewickelt werden.

Dabei ist das actesy-Framework komplett offen – das heißt: Egal welches ERP-System im Hintergrund operiert, egal welcher Online-Shop zum Einsatz kommt, wir verbinden die Online-Welt mit der Offline-Welt auf einer gemeinsamen, individuell gestalteten Datenbasis. So wird aus einem eShop ein iShop.

Unser Versprechen lautet: Wir sichern Ihre Investitionen, weil wir schnell, flexibel und innovativ sind. Skeptisch? Dann testen Sie uns. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme unter info@actesy.com

Wir sehen uns – in Ihrem nächsten Digitalprojekt.

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